Leitungsanästhesien: Blockaden im Bereich des Kniegelenks |
|
Ergänzung bei inkompletter Blockade des N. ischiadicus. Eingriffe im sensiblen Versorgungsgebiet, Außenknöchel, Vorfuß. Auch zur postoperativen Analgesie bei gewünschtem allgemeinanaesthesiologischem Verfahren. Patient in Rückenlage, die zu blockierende Extremität leicht gebeugt. Das Fibulaköpfchen, Sehne des M. bizeps femoris.
Der Punktionsort befindet sich am dorsalen Rand des Fibula. Eine geeignete Punktionskanüle wird ca. 1 - 1,5 cm tief mit Stichrichtung hinter das Fibulaköpfchen eingestochen. Nach Auslösen von Parästhesien (nicht obligat) werden 5 - 7 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ® injiziert.
|
|
Ergänzung bei inkompletter Blockade des N. femoralis. Eingriffe an der medialen Unterschenkelseite, Innenknöchel. Zur postoperativen Analgesie bei gewünschtem allgemeinanaesthesiologischem Verfahren. Patient in Rückenlage, das Bein leicht gebeugt. Tuberositas tibiae, Pes anserinus und der Condylus medialis tibiae.
Ausgehend vom medialen Rand der Tuberositas tibiae wird ein subcutan Wall über den Pes anserinus hinweg in Richtung M. gastrocnemius angelegt. Normalerweise reichen 10 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ® aus um eine suffiziente Blockade zu erzielen. Als Variante kann das Depot auf die mediale Tibiakante ca. 3 cm kaudal des Condylus medialis gesetzt werden. Die Vena saphena magna kann als Leitstruktur dienlich sein.
|