Leitungsanästhesie: Ellenbogenblockade (N. medianus, radialis, ulnaris und cut. antebrachii lat.) |
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Operationen im Ausbreitungsgebiet des Nerven. Zur Reposition bei Unterarmfrakturen vor allem bei nicht nüchternen Patienten in der Ambulanz in Kombination mit Radialis- und Ulnarisblock (je jünger der Patient um so schneller und besser sitzt der Block). Spickdrahtosteosynthesen bei Unterarmfrakturen. Zur Supplementierung einer inkompletten Regionalanästhesie. Patient in Rückenlage. Hohlhand nach oben offen (Supinationsstellung) seitlich am Patienten liegend oder leicht abduziert. Linie zwischen Epicondylus lateralis und medialis. Sehne des M. bizeps brachii. Die Art. brachialis. Auf dieser Linie unmittelbar medial der Art. brachialis (medial der Bizepssehne).
Bestimmung des Punktionsortes. Unmittelbar medial der Art. brachialis wird die Punktionskanüle (Stimulationskanüle oder Injektionsnadel, immobile Nadel) ca. 5 - 10 mm vorgeschoben. Auslösen von Parästhesien ist meist möglich aber nicht Bedingung. Injektion von 4 -6 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ®. Sind keine Parästhesien ausgelöst worden, besteht die 10%ige Wahrscheinlichkeit, daß sich der Nerv lateral der Art. brachialis befindet, d.h. zwischen Bizepssehne und Arterie. Die Injektion von 4 - 6 ml Xylonest 1% ® ist lateral der Art. zu wiederholen. |
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Operationen im Ausbreitungsgebiet des Nerven. Zur Reposition bei Unterarmfrakturen vor allem bei nicht nüchternen Patienten in der Ambulanz in Kombination mit Medianus- und Ulnarisblock (je jünger der Patient um so schneller und besser sitzt der Block). Spickdrahtosteosynthesen bei Unterarmfrakturen. Zur Supplementierung einer insuffizienten Regionalanästhesie. Arm seitlich am Patienten oder leicht abduziert in der Neutral 0 Position. Epicondylus lateralis, Sehne des M. bizeps brachii, M. brachioradialis. Spalt lateral der Bizepssehne zwischen Sehne und M. brachioradialis in Höhe des Epicondylus lateralis.
Bestimmung des Punktionsortes. Die Kanüle (Stimulationskanüle oder Injektionsnadel, immobile Nadel) wird in leicht proximaler und lateraler Richtung vorgeschoben bis Knochenkontakt zu spüren ist. Danach Kanüle 5 mm zurückziehen. Parästhesien sind meist nicht auszulösen. Bei Auslösen von Parästhesien Kanüle belassen. Danach Injektion von 6 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ®. Danach wird die Kanüle langsam unter ständiger Infiltration von weiteren 6 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ® bis in das subcutane Gewebe zurückgezogen. Hier Blockade des N. cutaneus antebrachii lateralis durch subcutane Infiltration von 3 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ®. Beim Auslösen von Parästhesien ist eine entsprechend niedrigere Dosierung erforderlich (6 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ®). Als Endast des N. musculocutaneus versorgt der N. cut. antebrachii lat. sensibel ein radial gelegenes Hautareal. Oftmals ist er bei axillärer Blockadetechnik unzureichend blockiert. |
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Operationen im Ausbreitungsgebiet des Nerven. Zur Reposition bei Unterarmfrakturen vor allem bei nicht nüchternen Patienten in der Ambulanz in Kombination mit Radialis- und Medianusblock (je jünger der Patient um so schneller und besser sitzt der Block). Spickdrahtosteosynthesen bei Unterarmfrakturen. Zur Supplementierung einer inkompletten Regionalanästhesie. Oberarm ca. 100° abduziert, der Ellenbogen rechtwinklig gebeugt. Epicondylus medialis humeri, Proc. Coronoideus ulnae. In Höhe der proximalen Kante des Epicondylus medialis humeri. Nicht im sulcus ulnaris wegen der Sehnenplatte des M. flexor carpi ulnaris.
Bestimmung des Punktionsortes. Vorschieben der Kanüle (Stimulationskanüle oder Injektionsnadel, immobile Nadel) subcutan nach proximal entlang der Humerusachse. Nadel ca. 1 - 2 cm tief einführen. Parästhesien können hierbei ausgelöst werden. Injektion von 5 - 7 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ®. Direkt im sulcus ulnaris ist der Nerv von der Sehnenplatte des M. flexor carpi ulnaris bedeckt. Außerdem ist der Nerv im sulcus fixiert, Verletzungen können die Folge sein. |
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Sogenannte "radiale Lücke" nach axillärer Blockadetechnik. (insuffiziente Blockade des N. musculocutaneus) Oberarm leicht abduziert, der Unterarm in Supinationsstellung.
Die Bizepssehne sowie der Epicondylus lateralis und medialis (Intercondylarlinie). Der laterale Anteil (radiale) der Bizepssehne an der Überkreuzungsstelle mit der intercondylären Linie wird markiert. Mit Stichrichtung nach lateral werden 2 - 4 ml Xylonest 1% ® oder Naropin 0,75% ® subfascial infiltriert. Die Injektion darf nicht subcutan als sogenannter Feldblock und auch nicht zu tief in den M. brachialis oder M. brachioradialis erfolgen. Bei der Blockade des N. radialis sollte dieser Endast immer gezielt mit blockiert werden. |