Kontinuierliche Verfahren der Regionalanästhesie ermöglichen ein geradezu ideales Verfahren zur postoperativen Schmerztherapie. Die perioperativ begonnene Analgesie geht lückenlos in die postoperative Phase über und ermöglicht somit dem Patienten einen unübertroffenen Komfort.
Die hierfür entwickelten Stimulationskanülen ermöglichen infolge der Beschichtung sowie der Spitzengeometrie nicht nur eine exakte Lokalisation des Nerven, sondern machen es ebenfalls möglich einen 20 G Katheter durch die Kanüle ( 19,5 G ) zu plazieren. Ideal ist die Verwendung des stimulierbaren Stimulong - Katheters zur exakten Lagekontrolle.
Je nach Anwendungsgebiet kommen Unipolarkanülen mit Facettenschliff oder Spezial - Sprottespitze zur Anwendung. Bei der Durchführung ist eine Aspiration und Injektion durch einen dekonnektierbaren Zuspritzschlauch jederzeit möglich.
Plexolong Punktions - Sets sind durch mannigfache Abmessungen bei allen kontinuierlichen Verfahren anwendbar.
Kernstück der Methode ist ein eine Führungssonde aus Metall mit flexibler Spitze, über die ein Plexuskatheter vorgeschoben wird. Die flexible Spitze schützt beim Vorschieben vor Verletzungen.
Die Führungssonde wird über eine Teflonverweilkanüle eingeführt, welche nach vorangegangener Stimulation in situ belassen wird.
Die Stimulationskanülen sind einzeln oder als Katheterset erhältlich.
Als Plexus Mini-Sets stehen zwei Unipolarkanülen mit unterschiedlicher Spitzengeometrie zur Verfügung. 1. mit Sprottenschliff oder 2. mit Facettenschliff, welche mit einer Teflonverweilkanüle zum Einbringen eines 20 bis 25 G Katheters versehen sind.
Die systematische Anfertigung von Röntgenkontrastdarstellungen liegender Plexuskatheter hat gezeigt, daß selbst nach problemloser Punktion und exaktem Einbringen des Katheters Fehllagen nicht auszuschließen sind.
Die Entwicklung eines 20 G Katheters mit stimulierbarem Mandrin ermöglicht kostengünstig die Lage des Katheters unmittelbar nach dessen Anlage zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Der Mandrin selbst ist, wie die Unipolarkanüle, bis auf die atraumatische Spitze isoliert, so daß wiederum eine möglichst hohe Stromdichte erreicht wird.
Dieser Katheter kann in Kombination mit den zuvor beschriebenen Kathetersets oder einzeln verpackt bezogen werden um ein Größtmaß an Flexibilität zu garantieren.