Anatomie des interscalenären Zugangs
Nach Bildung der drei Primärstränge zieht der Plexus brachialis etwa in Höhe des Cricoids durch die Scalenuslücke ( M. scalenus anterior und medius ). Diese, nur sehr inkonstant zu tastende Lücke, stellt das Problem des interscalenären Zugangsweges dar. Nur in etwa 40 % ist diese Lücke am seitlichen Hals zu tasten. Manchmal sind Reaktionen des N. phrenicus hilfreich, welcher auf dem M. scalenus anterior verläuft und somit der topographischen Anatomie als Leitstruktur dienlich sein kann. Der M. omohyoideus, in seiner Ausprägung ebenfalls sehr inkonstant, zeigt bei guter Tastbarkeit die distale Begrenzung der Scalenuslücke an. Hilfreich zur Orientierung am seitlichen Hals kann die V. jugularis externa sein, welche oftmals über das eigendliche Punktionsgebiet zieht. Einerseits hilfreich andernseits störend. Zum Seitenanfang


Grundlagen
  1. N. phrenicus
  2. M. scalenus medius
  3. M. scalenus anterior
  4. Claviculärer Ansatz des
    M. sterncleidomastoideus
  5. M. omohyoideus
  6. Clavicula
  7. M. trapezius
  8. Plexus brachialis

Zum Seitenanfang

Grundlagen
  1. Cricoid
  2. Einstichstelle (interscalenäre Lücke )
  3. V. jugularis externa
  4. M. sternocleidomastoideus
  5. M. omohyoideus
  6. Clavicula
  7. Ansa cervicalis

Zum Seitenanfang